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Als Mieter Solarstrom selbst erzeugen

Die Energieberatung der Verbraucherzentrale NRW empfiehlt Mietern in der Klimaregion Rhein-Voreifel Stecker-Solar-Geräte zu verwenden und klärt über die Nutzungsweise auf. Solarstrom vom Dach ist längst günstiger als Strom aus dem Netz. Doch in der Vergangenheit konnten hauptsächlich Hausbesitzer Solarstrom selbst erzeugen.

Seit einiger Zeit können nun auch Mieter und Bewohner von Mehrfamilienhäusern in der Klimaregion Rhein-Voreifel mit Stecker-Solar-Geräten Strom produzieren.

Andere Bezeichnungen für Stecker-Solar-Geräte lauten Balkonkraftwerk und Plug-and-Play-Solar. Hierbei handelt es sich um vergleichsweise kleine Photovoltaik-Systeme, zwischen etwa 1,5 und drei Quadratmeter. Balkonbrüstungen, Außenwände, Dächer, Terrassen und Gärten kommen für die Anbringung oder Aufstellung in Frage. Der Strom dieser kleinen Stromerzeuger wird meistens im eigenen Haushalt verbraucht. Dadurch werden der Strombezug aus dem Netz und damit die Stromkosten reduziert. Für den geringen Überschuss an eingespeistem und nicht selbst verbrauchtem Strom verzichten die Nutzer in der Regel auf ihre kleine Einspeisevergütung. Über den Betrieb eines Stecker-Solar-Gerätes muss der örtliche Stromnetzbetreiber informiert werden. Immer mehr Betreiber vereinfachen die Anmeldung. Verbieten können sie den Betrieb nicht. „Durch ein Stecker-Solar-Gerät habe ich als Verbraucher die Möglichkeit, eigenen Strom aus erneuerbaren Energien zu gewinnen. Das ist ein tolles Erlebnis und leistet einen Beitrag zur Energiewende und zum Klimaschutz", erläutert Dipl.-Ing. Waltraud Clever, Energieberaterin der Verbraucherzentrale NRW in der Klimaregion Rhein-Voreifel.

Fragen zu Stecker-Solar-Geräten und zu allen anderen Themen des privaten Energieverbrauchs beantwortet Frau Dipl.-Ing. Waltraud Clever kompetent und anbieterneutral bei der Energieberatung am Mittwoch, den 30. September 2020, vor Ort im Raum Lüftelberg (Raumnummer 1.60) im ersten Obergeschoss der Meckenheimer Stadtverwaltung, Siebengebirgsring 4.

Die Energieberatung steht allen Bürgerinnen und Bürgern der Klimaregion Rhein-Voreifel (Alfter, Bornheim, Meckenheim, Rheinbach, Swisttal, Wachtberg) offen. Eine Anmeldung ist erforderlich. Ansprechpartner ist der interkommunale Klimaschutzmanager Tobias Gethke unter 02222/945-285 oder tobias.gethke@stadt-bornheim.de. Die individuelle Beratung dauert 45 Minuten und ist dank der Förderung durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie kostenfrei.

Coronavirus: Wichtiger Hinweis zur persönlichen Energieberatung im Rathaus Meckenheim

Die persönliche Beratung im Rathaus der Stadt Meckenheim kann nur unter Einhaltung der Hygiene und Abstandsregelungen (mindestens 1,5 Meter) stattfinden. Es wird außerdem darauf hingewiesen, dass das Rathaus nur mit einer Mund-Nase-Bedeckung bzw. einer Alltagsmaske betreten werden darf.