. .

Projekte

Stadtentwicklung umfasst die Steuerung einer nachhaltigen Gesamtentwicklung der Stadt unter Beachtung wirtschaftlicher, ökologischer, verkehrlicher und sozialer Fragestellungen.

Die Abarbeitung dieser Fragestellungen erfolgt mit der Zielvorstellung, die Steigerung von Attraktivität und Lebensqualität der Stadt sowie die nachhaltige Entwicklung des Wirtschaftsstandortes zu sichern.

Aktuelle sowie bereits abgeschlossene Projekte, Konzepte, Planungen und Leitlinien, die für die Stadt Rheinbach vorliegen, finden Sie nachstehend aufgesplittet in die drei Bereiche

  • aktuelle Projekte,
  • abgeschlossene Projekte und
  • informelle Planungen und Konzepte. 

 

Aktuelle Projekte

Interkommunales Klimaschutzteilkonzept zur Anpassung an den Klimawandel für die Region Rhein-Voreifel

Wie in anderen Teilen der Welt und Deutschlands häuften sich auch in den Kommunen der Region Rhein-Voreifel in den zurückliegenden Jahren die Extremwetterereignisse. Allseits bekannt sind verheerende Starkregenereignisse und Gewitter, anhaltende Hitzewellen, extreme Trockenheim oder Spätfröste im Frühjahr. Bisher haben die Kommunen hierauf jedoch überwiegend mit Einzelmaßnahmen und eher passiv reagiert. Nach derzeitigen Projektionen sind weitere Änderungen des Klimas mit entsprechenden Folgen zu erwarten. Künftig wollen sich die Kommunen hierauf frühzeitig vorbereiten, nachhaltig Vorsorge treffen und eine angepasste zukunftsfähige Stadtentwicklung sicherstellen. Hierzu sind eine vorausschauende Gesamtstrategie und konkrete Maßnahmenvorschläge notwendig, sowohl interkommunal als auch kommunenspezifisch.

Zu Beginn des Jahres 2019 hatten daher alle sechs Kommunen der Klimaregion Rhein-Voreifel den Beschluss gefasst, gemeinsam ein interkommunales Klimaschutzteilkonzept zur Anpassung an den Klimawandel zu erarbeiten und hierfür einen Antrag auf finanzielle Förderung des Projekts beim Bundesumweltministerium einzureichen. Der Antrag wurde im Laufe des Jahres positiv Beschieden und nach erfolgreichem Vergabeverfahren die Gemeinschaft der Büros Innovation City Management GmbH aus Bottrop und K.Plan Klima.Umwelt & Planung GmbH aus Bochum damit beauftragt, die Kommunen bei der Erarbeitung des interkommunalen Klimaschutzteilkonzepts zu unterstützen. Die folgenden Arbeitsschritte sind dabei vorgesehen:

  • die Bestandsaufnahme der kommunalen Systeme und ihrer Beeinflussung durch das Klima,
  • die Identifikation konkreter Betroffenheiten,
  • die Erarbeitung einer (inter-)kommunalen Gesamtstrategie,
  • die Aufstellung eines Maßnahmenkatalogs,
  • die Ausarbeitung einer Verstetigungsstrategie, eines Controlling-Konzepts sowie einer Kommunikationsstrategie.

Über zahlreiche und umfangreiche Beteiligungsinstrumente sollen die Bürgerinnen und Bürger aus der Region, die Politik und die Fachöffentlichkeit in die Erarbeitung des Konzeptes einbezogen werden.

Maßnahmen zur Anpassung können nur bereits vorherrschende und zu erwartende Änderungen des Klimawandels abmildern. Den eigentlichen Klimaschutz können sie allerdings in keinem Fall ersetzen. Der Klimaschutz muss weiterhin mit allen möglichen Mitteln vorangebracht werden. Aus diesem Grund soll im geplanten interkommunalen Klimaschutzteilkonzept zur Anpassung an den Klimawandel auch die Anbindung an das interkommunale integrierte Klimaschutzkonzept aus dem Jahr 2012 hergestellt werden. Alle Maßnahmenvorschläge aus dem Teilkonzept sollen auf mögliche Synergien und Konflikte bezogen auf das bestehende integrierte Konzept und auf Klimaschutz im Allgemeinen geprüft werden.

Hintergrund zur Projektförderung – Die Nationale Klimaschutzinitiative

Die Erarbeitung des interkommunalen Klimaschutzteilkonzeptes zur Anpassung an den Klimawandel für die Region Rhein-Voreifel wird im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative gefördert. Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.  

Angaben und Details zum Förderprojekt:
Titel: „KSI: Klimaschutzteilkonzept zur Anpassung an den Klimawandel für die Region Rhein-Voreifel“
Förderkennzeichen: 03K10969 und 03K10970
Laufzeit: 01.01.2020 bis 31.12.2020

Beteiligte Partner:

  1. Link BMU/NKI: https://www.klimaschutz.de/
  2. Logo BMU/NKI
    Logo des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit als FördergeberBmu Nki Gefoer 2018 Office Farbe De Hoch












     

  3. Link PtJ: https://www.ptj.de/klimaschutzinitiative-kommunen
  4. Logo PtJ
    Ptj-logo Cmyk










     
  5. Link ICM: https://icm.de/
  6. Link K.Plan: http://www.stadtklima.ruhr/

Ansprechpartner:

Tobias Gethke
Postanschrift: Rathausstraße 2
Besucheranschrift: Königstraße 25
53332 Bornheim
Telefon (02222) 945 -285
E-Mail tobias.gethke@stadt-bornheim.de

 

 

Interkommunales Klimaschutzmanagement für die Region Rhein-Voreifel

Seit März 2015 ist Tobias Gethke Interkommunaler Klimaschutzmanager für die Klimaregion Rhein-Voreifel, d.h. für die Städte Bornheim, Meckenheim und  Rheinbach sowie die Gemeinden Alfter, Swisttal und Wachtberg. Die vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative geförderte Stelle ist auf einen Zeitraum von drei Jahren befristet (nähere Infos zum Förderprojekt siehe unten).

Tobias Gethke
Interkommunaler Klimaschutzmanager
Klimaschutz-Region Rhein-Voreifel

Postanschrift: Rathausstraße 2
Besucheranschrift: Königstraße 25
53332 Bornheim

Telefon: (02222) 945 285
Fax: (02222) 945 126
E-Mail: Tobias.Gethke@Stadt-Bornheim.de


Hintergründe und Ziele

Ende 2010 beschlossen die linksrheinischen Kommunen des Rhein-Sieg-Kreises das "Regionale Bündnis für Klimaschutz". Ziel war die Intensivierung der energiepolitischen Zusammenarbeit und die Nutzung interkommunaler Synergien bei der Umsetzung des Klimaschutzes. Auf Grundlage dieses Bündnisses kam es 2012 zur Erarbeitung des integrierten Klimaschutzkonzepts für die ILEK-Region Rhein-Voreifel.  Die Erstellung wurde durch das damalige Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit gefördert. Der Beschluss dieses Konzeptes beinhaltete als eine der wichtigsten Maßnahmen die Einstellung eines interkommunalen Klimaschutzmanagers. Daher stellte die Gemeinde Wachtberg stellvertretend für die linksrheinischen Kommunen am 30. März 2013 beim Projektträger Jülich einen Antrag auf die Förderung der Stelle eines Klimaschutzmanagers. Nachdem der Zuwendungsbescheid am 6. Oktober 2014 erlassen wurde, konnte die Stelle  nach einem Personalauswahlverfahren zum 1. März 2015 besetzt werden. Gegen Ende des Erstvorhabens wurde von den sechs Kommunen beschlossen, dass das Projekt des interkommunalen Klimaschutzmanagements fortgeführt werden soll. Entsprechend wurde am 8. August 2017 beim Projektträger Jülich ein Antrag auf Förderung des Anschlussvorhabens eingereicht. Der Zuwendungsbescheid erging am 20. Februar 2018.

Der interkommunale Klimaschutzmanager ist aus formalen Gründen bei der Gemeinde Wachtberg eingestellt und hat seinen Dienstsitz in der Stadt Bornheim. Dort ist er im städtischen Umwelt- und Grünflächenamt angesiedelt.

Seine Hauptaufgabe ist die Umsetzung und Koordinierung der Maßnahmen aus dem integrierten Klimaschutzkonzept für die Region Rhein-Voreifel. Er soll außerdem durchgeführte Klimaschutzprojekte evaluieren, klimarelevante Daten in den Kommunen erfassen und die Energie- und CO2-Bilanzen der Kommunen fortführen. Weitere seiner Aufgaben sind die verwaltungsinterne Kommunikation, die Gewährleistung des Informationsflusses zwischen den kommunalen politischen Gremien sowie die Öffentlichkeitsarbeit.

Ziel der Arbeit des interkommunalen Klimaschutzmanagers ist es, auf eine Senkung der Treibhausgasemissionen in der Region Rhein-Voreifel hinzuwirken. Dies soll einen Beitrag zur Erreichung der Klimaschutzziele der Bundesregierung leisten.

Beispielhafte Inhalte des umzusetzenden integrierten Klimaschutzkonzeptes:

  • Förderung der energetischen Sanierung von Gebäuden
  • Förderung von Stromeinsparung der privaten Haushalte
  • Vorbereitung und Koordinierung der Signalprojekte für die beteiligten Kommunen
  • Projektmanagement bei weiteren Maßnahmen aus dem Klimaschutzkonzept
  • Durchführung von Schulungen und Informationsveranstaltungen
  • Erfassung von klimarelevanten Daten und die Fortführung der Energie- und CO2-Bilanz
  • verwaltungsinterne Kommunikation
  • Öffentlichkeitsarbeit.


Angaben und Details zum Erstvorhaben

Titel: „KSI: Klimaschutzmanagement zur Umsetzung des integrierten Klimaschutzkonzeptes für die ILEK-Region Rhein-Voreifel".
Förderkennzeichen: 03KS5995-A und 03KS5995-B
Laufzeit: 01.03.2015 bis 28.02.2018​


Angaben und Details zum Anschlussvorhaben

Titel: „KSI: Klimaschutzmanagement zur weiteren Umsetzung des integrierten Klimaschutzkonzeptes für die ILEK-Region Rhein-Voreifel“
Förderkennzeichen: 03KS5995A1 und 03KS5995B1
Laufzeit: 01.03.2018 bis 29.02.2020


Beteiligte Partner

​Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit
Internet:
www.bmub.bund.de
www.klimaschutz.de

Logo

 

Forschungszentrum Jülich – Projektträger Jülich (PTJ)

Ptj

Internet:
www.ptj.de
www.ptj.de/klimaschutzinitiative-kommunen 


Nationale Klimaschutzinitiative

Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.

Lärmaktionsplan für die Stadt Rheinbach - Entwurf Juni 2013


Autobahn A 61

Lärmaktionsplanung ist ein von der EG-Richtlinie über die Bewertung und Bekämpfung von Umgebungslärm eingeführter Begriff. Ziel dieser Planung ist es, schädliche Auswirkungen von Verkehrs- und Gewerbelärm zu vermindern oder ihrem Entstehen vorzubeugen.

Durch die Lärmaktionspläne sollen die Gemeinden die anhand der Lärmkarten festgestellten Probleme regeln und ruhige Gebiete vor einer Zunahme des Lärms schützen. Ziel der Lärmaktionsplanung ist die Verringerung der Lärmbelastung in den betrachteten Gebieten.

Der Entwurf des Lärmaktionsplanes für die Stadt Rheinbach zeigt Konfliktbereiche auf und nennt beispielhaft Maßnahmen zur Reduzierung des vorhandenen Straßenverkehrslärms.


Zur Information über Inhalt und Ziel der Lärmaktionsplanung stehen Ihnen hier die Planungsdokumente zum Dwonload bereit:

• Übersichtlageplan des Untersuchungsbereiches (0,6 MB)

Lärmkartierung 2012: Straßenverkehr (24 Stunden) (9 MB)

Lärmkartierung 2012: Straßenverkehr (nachts) (9 MB)

Lärmaktionsplan für die Stadt Rheinbach - Zusammenfassung der Ergebnisse und Maßnahmenkonzept (14 MB)

Darüber hinaus gehende Informationen zu den Themen Umgebungslärm und Lärmaktionsplanung finden Sie auf der Internetseite des Ministeriums für Kliamschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen "Umgebungslärm in NRW".

 

  • Deutsche Bahn - Haltepunkt "Römerkanal"
    Die für eine Umsetzung des neuen Deutsche Bahn - Haltpunktes Rheinbach "Römerkanal" erforderliche Aufnahme des Projektes in den Investitionsförderungskatalog des Zweckverbandes Nahverkehr Rheinland ist im vergangenen Jahr erfolgt. Damit steht fest, dass der Landesgesetzgeber die Umsetzung des Projektes finanziell unterstützen wird. 

    Der Ausbau des neuen Bahnhaltepunktes soll aufgrund aktueller Zeitplanungen bis Ende des Jahres 2013 erfolgen. Eine Inbetriebnahme des neuen Haltepunktes "Römerkanal" ist für 2013/2014 vorgesehen.

    Den Standort des Haltepunktes im Osten der Kernstadt Rheinbach können Sie auf dem Luftbild (1,20 MB/pdf) einsehen.
     

 

Abgeschlossene Projekte

  • "AB IN DIE MITTE"
    Bild2Bild1Die Stadt Rheinbach hat im Jahr 2009 bei dem Landeswettbewerb "Ab in die Mitte" mit dem Projekt "Rheinbacher Sommerfestival" einen der Siegerplätze belegt. Die Umgestaltung des Deinzer Platzes (2,29 MB/pdf) und des Altstadtplatzes  (1,94 MB/pdf) waren zwei wesentliche Projektbausteine. Nähere Informationen über den Landeswettbewerb "Ab in die Mitte" erhalten Sie auf den Internetseiten der Initiative
     
  • REGIONALE 2010 Projekt ":agrohort - Gärten der Technik"  
    Logo Regionale2010Im Rahmen der REGIONALE 2010 hat die Stadt Rheinbach den städtebaulichen Wettbewerb ":agrohort - Lebensräume der Zukunft" durchgeführt. Sieger des Wettbewerbes ist die Arbeitsgemeinschaft B2 Landschaftsarchitekten (Burgrieden)/Bodamer Architekten (Stuttgart).  Die Dokumentation des Wettbewerbes (2,69 MB/pdf), in der auch die Siegerentwürfe abgedruckt sind, steht Ihnen zum Dowonload bereit.
    Darüber hianusgehende Informationen über die REGIONALE 2010 und ihre verschiedenen Projekte, so auch über das Projekt ":agrohort - Gärten der Technik", erhalten Sie auf der Internetseite der Regionale 2010.

 

Informelle Planungen und Konzepte